Briten-Wohnungen in privater Hand: Stadt als "Netzwerkpartner"

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Gütersloher Pressedienst, 9.5.2014

Mit dem Abzug der Briten aus Gütersloh bis zum Ende des Jahres 2018 steht auch die Nachnutzung von rund 1.000 Wohneinheiten im Stadtgebiet auf der Agenda im Konversionsprozess.

Während Bürgermeisterin Maria Unger diese Woche in einer Vereinbarung mit der Bundesanstalt für Immobilien die Möglichkeit zum Erstzugriff auf 350 Briten-Wohnungen sicher stellte, sieht sich die Stadt bei den rund 650 Wohneinheiten in privater Hand als Partner, der mit seinen Kenntnissen lokaler Gegebenheiten Nutzungsstrategien eröffnen kann. Die Verwaltung soll deshalb ein Handlungskonzept zum Umgang mit den von Britischen Streitkräften bewohnten Gebäuden erarbeiten.

Alle privaten Verwalter und Eigentümer werden jetzt aufgefordert, Transparenz über die weiteren Entwicklungsstrategien zu erzeugen. Dabei steht ihnen die Stadt Gütersloh als Netzwerkpartner zur Verfügung.

Eine Meldung vom 09.05.2014

Partnerschaftliche Aufgabe: Vereinbarung zur Konversion unterzeichnet

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Gütersloher Pressedienst, 8.5.2014

Als einen ersten Schritt zur grundsätzlichen Regelung der Zusammenarbeit zur Konversion haben die Stadt Gütersloh und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BimA) jetzt eine Vereinbarung geschlossen.

Unterzeichnung Konversionsvereinbarung
Unterzeichneten jetzt die Konversionsvereinbarung zwischen der Stadt Gütersloh und der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben: (v.l.) Bürgermeisterin Maria Unger, Dr. Gerald Brummund und Bernd Grotefeld, (beide BimA)

Kandidaten – Alterscheck

  • 3 May 2014
  • jdroop

In Gütersloh kandidieren 155 Kandidaten zur Kommunalwahl. Das Durchschnittsalter der 154 partei- oder gruppierungsgebundenen Kandidaten liegt bei 51,6 Jahren.

Stellt man eine Rangliste auf, ergibt sich folgendes Bild:

  1. UWG mit einem Altersdurchschnitt von 61 Jahren.
  2. Grüne und BfGT mit einem Altersdurchschnitt von 52 Jahren.
  3. CDU mit einem Altersdurchschnitt von 50 Jahren.
  4. SPD, FDP und Linke mit je einem Altersdurchschnitt von 49 Jahren.

Der älteste Kandidat steht auf der Liste der FDP mit Jahrgang 1932, der jüngste Kandidat steht auf der Liste der SPD mit Jahrgang 1994. Ein Unterschied von 62 Jahren. Auch der Unabhängige liegt mit Jahrgang 1949 im Trend der Alterung.

Kandidatenbetrachtung

  • 24 April 2014
  • jdroop

Zur Kommunalwahl treten 155 Kandidatinnen und Kandidaten an. In 22 Wahlkreisen jeweils sieben Kandidaten, in Wahlkreis 060 jedoch 8 Kandidaten. Ob dies die Gleichheit der Wahl in Frage stellt, wird gerade in der Stadtverwaltung geklärt. Immerhin hätten so nur die Wähler in diesem Wahlkreis die Möglichkeit, zwischen acht Bewerbern auszuwählen, während die übrigen Wähler das nicht können, weil sie in einem anderen Wahlkreis wählen müssen, in denen aber nur sieben zur Wahl stehen. Man darf gespannt sein auf die Antwort.

Wir haben einmal ein paar detaillierte Blicke auf die Bewerber geworfen. Die Grundlage bilden dabei die Wahlkreiskandidaten sowie die Reservelisten. Von den 155 Kandidaten haben wir all diejenigen abgezogen, die schon rein strategisch nicht reinkommen werden, legt man zugrunde, dass in den letzten Jahrzehnten die CDU-Kandidaten die Wahlkreise in Gänze gewonnen haben. So sind in die Betrachtung nur eingeflossen die ersten 30 Kandidaten der CDU, die ersten 25 Personen der SPD, die ersten 12 Personen der Grünen, die ersten 10 der BFGT, die ersten 6 der FDP, die ersten 4 der UWG sowie die ersten 4 der Linken, nimmt man bei den kleinen Fraktionen die Verdopplung der bisherigen Sitze und bei den Mehrheitsfraktionen eine mögliche Aufstockung durch höhere Wahlerfolge analog der bisherigen Sitze an.

Demokratie wagen! macht Kandidatencheck zur Kommunalwahl

  • 14 April 2014
  • jdroop

Online-Fragebogen der Initiative an alle Ratskandidaten versendet

Die Kommunalwahl rückt näher - seit heute darf im öffentlichen Raum plakatiert werden. Nun stehen kurze Slogans auf den Plakaten – wofür die Kandidaten stehen, wird oft nicht klar. Viele Kandidaten sind oder bleiben der Bevölkerung unbekannt.

‚Demokratie wagen!‘ fragt daher die Kandidatinnen und Kandidaten aller Parteien und Gruppierungen in einem Kandidatencheck nach ihren Positionen bezüglich der Themen Transparenz, Bürgerbeteiligung, Open Data, Bildung und Konversion. Sie Alle wurden mit dem unten abgedruckten Fragebogen um Antworten hierzu gebeten.

Eltern fordern mehr Kita-Personal

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Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 02.04.2014

Neue Initiative gegründet / Stadt weist Kritik zurück und stockt Vertretungspool im Sommer auf

Gütersloh (raho). Eine neugegründete Elterninitiative "Pro Kita GT" hat die Personalsituation in den städtischen Kindertagesstätten kritisiert. Es müssten daher mehr Fachkräfte eingestellt werden. Außerdem fordert die Gruppe um Oliver Johannknecht und Friederike Liekenbrock eine Senkung der Elternbeiträge, da Gütersloh hier im Bundes-Vergleich mit an der Spitze liege.

Die Initiative hat ihre Forderungen als Bürgerantrag an die Stadt formuliert. Laut Beschluss des Hauptausschusses am Montag wird das Thema voraussichtlich im Mai im Jugendhilfeausschuss behandelt.

Ämter uneins beim Naturschutz

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Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 01.04.2014

Grobkonzept zur künftigen Nutzung des Flughafens weiterentwickelt

Gütersloh (raho). Mit Spannung war das weiterentwickelte Grobkonzept zur künftigen Nutzung des Flughafens erwartet worden. Allzu viel Neues hatte Meinolf Bertelt-Glöß von der zuständigen Landesgesellschaft NRW Urban dem Hauptausschuss gestern Abend zwar nicht zu berichten. Jedoch sorgte er mit Aussagen zur Bedeutung des Naturschutzes auf dem Gelände an der Marienfelder Straße für Zündstoff.

Grünes Licht für Konversionsvereinbarung

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Stadt Gütersloh, Presseamt, 1.4.2014

Es gibt noch viel zu tun und die Arbeit hat gerade erst begonnen: Im Hauptausschuss gab gestern (31.3.2014) Meinolf Bertelt-Glöß von der Landesgesellschaft NRW Urban einen Überblick zum aktuellen Sachstand "Konversion". Dabei fasste er unter anderem noch einmal die Ergebnisse der naturkundlichen Untersuchungen durch das Landesamt für Umwelt, Natur und Verbraucherschutz des Landes NRW zusammen, betonte, dass zur endgültigen Größe des unter Naturschutz zu stellenden Areals auf dem Flughafen noch keine endgültigen Aussagen gemacht werden könnten.

CDU plant Campus in der Kaserne

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Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 31.03.2014

Unionsmitglieder machen sich ein Bild vom Flughafen und den Mansergh Barracks

VON ROLF BIRKHOLZ

Gütersloh. Als letzte britische Schule in Nordhrein-Westfalen wird die in den Mansergh Barracks an der Verler Straße schließen, wohl im Sommer 2018. Bis dahin nimmt sie weitere Schüler aus den zuvor geschlossenen Garnisonen auf. Das berichtet Quartiermeister Andy Wilson, während er CDU-Mitglieder über das Gelände der ehemaligen "Nachrichtenkaserne" führt.

Sie wollen ein Gefühl für das bei laufendem Betrieb sonst nicht ohne weiteres zugängliche Areal bekommen, das nun von der Stadt überplant werden muss.

Dies gilt auch für den Flughafen. Dahin fährt der mit 57 Personen bis auf ein paar Stehplätze besetzte Gelenkbus der Stadtwerke die Teilnehmer der Planungsfahrt an diesem Nachmittag zunächst. Angesichts von Kaffee und Kuchen, die CDU-Frauen an Bord verstaut haben, spricht Monika Paskarbies, stellvertretende Vorsitzende des Ortsvereins, auch von einer halben "Kaffeefahrt".

Aktivere Zeiten: Der Flugbetrieb ruht an der Marienfelder Straße und auch adlige Gäste aus dem Mutterland sagen sich bei den Soldaten der Rheinarmee seltener an. Nach und nach hat die Natur sich das riesige Flughafen-Areal zurück erobert. Das sahen jetzt auch die CDU-Mitglieder. FOTO: RAIMUND VORNBÄUMEN

Startschuss für Kasernen-Übernahme

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Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 22.03.2014

Briten-Abzug: Stadt treibt Planungen für Flughafen und Mansergh-Barracks voran

VON THORSTEN GÖDECKER

Gütersloh. Die Zukunft von Heidenelke und Magerrasen auf dem Flughafen-Areal scheinen weder den CDU-Fraktionsvorsitzenden Heiner Kollmeyer noch die Stadt zu kümmern. Kollmeyer hat das im Rat gesagt, Bürgermeisterin Maria Unger geht in einer Vorlage für den Hauptausschuss unbeeindruckt von der seltenen Artenvielfalt davon aus, dass an der Marienfelder Straße ein Gewerbegebiet ausgewiesen wird. Rätselraten herrscht noch immer über die Größe der zur Verfügung stehenden Flächen.

Bürger bleiben im Wahlkampf eher zu Hause

  • 3 March 2014
  • admin

Der städtische Haushalt 2014 steht im Schatten des Wahlkampfs. Am 25. Mai werden die Räte neu gewählt. Die Parteien inszenieren einen Streit um Zustimmung zum Haushalt. Sie kündigen sogar politische Bündnisse auf, um kurz nach der Wahl doch wieder zu fusionieren. Gleichzeitig bittet die Kämmerin in einem „emotionalen“ Appell um Zustimmung zum Haushalt. Wenn zwei sich streiten (Rat und Verwaltung), freut sich der Dritte. Das wäre dann der Bürger. Angeblich interessiere er sich nicht für den Haushalt, zu einer öffentlichen Vorstellung kam er nicht.

Emotionale Appelle vor Haushalts-Entscheidung

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 26.02.2014

Kämmerin: Ständiges Misstrauen zermürbt

Gütersloh (raho). Die häufig vorgebrachte Kritik verschiedener Ratsfraktionen an den ihrer Ansicht nach zu geringen Sparbemühungen der Verwaltungen führen bei den Mitarbeitern im Rathaus offenbar zur Zermürbung. "Lange macht man das nicht mehr mit", warnte die Erste Beigeordnete und Kämmerin Christine Lang gestern Abend die Mitglieder des Finanzausschusses.

In teils emotionalen Wortbeiträgen drei Tage vor der Abstimmung im Rat über den neuen Haushalt vertrat sowohl Lang als auch Bürgermeisterin Maria Unger die Ansicht, dass die gute finanzielle Situation der Stadt Gütersloh schlecht- und heruntergeredet werde. Das schade dem Ansehen der Stadt. Weiter Folge: Mitarbeiter, die häufig bis an ihre Grenze der Belastbarkeit gingen, würden dadurch und durch mangelndes Vertrauen demotiviert. Unger rief die Fraktionen dazu auf, zur Sachlichkeit zurückzukehren.

Bima startet Onlineportal zum Britenabzug

Quelle: 
Immobilien Zeitung, Fachzeitschrift für die Immobilienwirtschaft, 12.02.2014

Von Peter Maurer

Die Bun­des­an­stalt für Im­mo­bi­li­en­auf­ga­ben (Bima) hat ein In­for­ma­ti­ons­por­tal für Kom­mu­nen, In­ves­to­ren und Bür­ger ge­star­tet, mit dem der Abzug der bri­ti­schen Streit­kräf­te be­glei­tet wer­den soll. Be­kannt­lich wol­len diese bis 2020 voll­stän­dig aus Deutsch­land ab­zie­hen, wo­durch Kon­ver­si­ons­flä­chen in Nord­rhein-West­fa­len und Nie­der­sach­sen frei wer­den. Unter britenabzug.​bundesimmobilien.​de fin­den sich alle Eck­da­ten zu den Kon­ver­si­ons­stand­or­ten sowie wei­ter­ge­hen­de In­for­ma­tio­nen zu be­reits in der Kon­ver­si­on be­find­li­chen Stand­or­ten. Auf der Platt­form ist auch ein di­gi­ta­ler Da­ten­raum zum Do­ku­men­ten­ma­nage­ment für Kom­mu­nen und In­ves­to­ren ge­plant.

Ein Haushalt kann spannend sein – und lockt trotzdem keine Bürger an

  • 6 February 2014
  • jdroop

Es scheint keinen Bürger hinter dem Ofen hervorzulocken, wenn der Gütersloher Haushalt vorgestellt wird.

Die Veranstaltung „Fragen und Antworten zum Haushaltsentwurf 2014“ mit dem Leiter der Kämmerei Norbert Monscheidt am 29. Januar 2014 in der Weberei hat genau einen (!) Bürger angesprochen und vier Aktive. Das lenkte den Blick für kurze Zeit dann doch zuerst auf die Frage: Was macht man falsch? Ist der Haushalt, also städtisches Geld, welches von uns allen aufgebracht wird, wirklich so uninteressant? Oder darf man den Haushalt nicht in Gänze vorstellen, sondern nur Teilbereiche daraus, in denen sich möglichst viele Bürger wiederfinden? Oder muss man solche Kernfragen doch wieder online einstellen, wo die Nutzer von zuhause aus die Möglichkeit haben, sich in Ruhe und in eigenem Tempo damit zu beschäftigen.

Eine abschließende Antwort kann es hier nicht geben. Es stimmt jedoch nachdenklich – auch und vor allem uns als Initiative, die sich in dem Punkt offensichtlich nicht von den Problemen etablierter Parteien unterscheidet.

Das kurze Leben direktdemokratischer Beteiligung in Gütersloh

  • 28 January 2014
  • jdroop

Noch in der letzten Woche forderte diesmal die FDP will einen Ratsbürgerentscheid über die Sanierung des Heidewaldstadion. Im Sportausschuss am 28.1.2014 sollte dazu ein Antrag vorbereitet werden.

Im Wortlaut der FDP-Stadtratsfraktion heißt es: „Wir wollen die Entscheidung in die Hand der Bürger legen, weil es hier auch um eine Richtungsentscheidung geht. Schließlich gehe es um eine mit öffentlichen Mitteln zu bewirkende Investition in private Infrastruktur, da das Gelände dem Schützenverein gehört. Erschwerend kommt hinzu, dass der derzeitig Pachtvertrag in vier Jahren ausläuft. Das ist so, als würde die Stadt Gütersloh einer Privatperson die Sanierung des gemieteten Hauses bezahlen.“

Das Ergebnis aber kam schnell: „Einstimmig empfahl der Sportausschuss, die erforderlichen bautechnischen Maßnahmen umzusetzen und die dafür vorgesehenen Investitionsmittel - insgesamt 570 000 Euro bis zum Jahr 2016 - bereit zu stellen.

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