Die Weberei im Verhältnis zu..

  • 18 October 2013
  • admin

Von Thomas Bäumer

Es ist jetzt etwas ruhiger geworden um unsere Weberei. Mit Steffen und Tim Böning sind die neuen Betreiber gefunden und für die Übergangszeit bis zum 1.1.2014 scheint mit dem Insolvenzverwalter Jochen Schnake auch ein Weiterbetrieb möglich zu sein. Gefühlt war das Thema im Rat ein langes hartes Ringen um Gelder, Kosten, Zuschüsse und Verantwortung, bei dem vermeintlich wohl alle Beteiligten Zugeständnisse machen mussten. Denn Geld wächst bekanntlich nicht an Bäumen.

Übergang gesichert - Weberei bleibt geöffnet

Quelle: 
Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, 30.09.2013
Kulturausschuss sagte einstimmig ja zum Vorschlag des Insolvenzverwalters - Verzicht auf Miet- und Nebenkostenzahlungen für Oktober bis Dezember - Bönings übernehmen ab 1. Januar

Gute Aussichten für den Übergang: Der Kulturausschuss stimmte am Montag (30.9.) einstimmig ohne Enthaltungen dem Vorschlag des vorläufigen Insolvenzverwalters zum Weiterbetrieb der Weberei zwischen Oktober und Dezember 2013 zu. Beschlossen wurde damit die Weiterzahlung des regulären Quartalzuschusses und ein Verzicht auf die Miet- und Nebenkostenzahlungen für die Monate Oktober bis Dezember.

Kommentar zur nichtöffentlichen Sitzung des Kulturausschusses am 30.09.2013

  • 29 September 2013
  • jdroop

Von Dr. Anke Knopp

Es erstaunt nicht, dass der Kulturausschuss hinter verschlossenen Türen tagt. Man mag es fast nicht mehr betonen.

Öffentlichkeit war nur Dekoration, um den voreiligen politischen Ansprüchen von Bürgerbeteiligung zu genügen. Man weiß in Gütersloh offensichtlich immer noch nicht, damit wirklich offen umzugehen.

Nun werden am Montag die wirklich knackigen Entscheidungen von einer Handvoll Politiker still und alleine gefällt: Es geht um Geld und Struktur.

Hier sitzen am Montag aber Henker und Gönner in Personalunion am Tisch.

Kommentar zum Kulturausschuss am 19.09.2013

  • 24 September 2013
  • jdroop

Von Detlef Fiedrich

„alea iacta est“ – der Würfel ist gefallen - wie man so schön zu sagen pflegt. Die Brüder Böning haben mehrheitlich den Zuspruch nun auch offiziell im Kulturausschuss erhalten. Einzig die SPD und die BfGT haben sich bei der entscheidenden Abstimmung enthalten.

Dass die BfGT sich an der Abstimmung beteiligt hat, mag formaljuristisch auch in Ordnung sein. Es bleibt jedoch ein dickes, fettes ABER und ein wahrlich unleckeres Geschmäckle. Denn war nicht die Gruppe um Nobby Morkes Mitbewerber um die Weberei? Hatte nicht die BfGT/Morkes-Gruppe Zugang zu allen brühwarmen Informationen der Verwaltung, was die übrigen Bewerber so nicht hatten? Waren nicht Vertreter dieses Vereins in den Vorgesprächen und Platzierungen beteiligt? Gut, dass sie vielleicht auch gerade deshalb „nur“ auf Platz 3 der Vorauswahl kamen. Trotzdem meine ich, hätten sie sich grundsätzlich für befangen erklären müssen und alle Sitzungen mit dem Thema ‚Weberei‘ meiden sollen. So bleibt ein schaler Geschmack beim Betrachter bestehen. Dieses Verhalten trägt mit Sicherheit mit dazu bei, dass Bürgerinnen und Bürger sich immer mehr von der Politik, vom Gemeinwesen abkehren.

"Team Böning" erste Wahl für die Weberei

Quelle: 
Stadtportal Gütersloh, Internet, 24.09.2013

Der Kulturausschuss hat am Donnerstag entschieden, wie und von wem das Bürgerzentrum "Die Weberei" in Zukunft geführt werden soll. Gemäß einem Beschlussvorschlag der Verwaltung und entsprechend einer Empfehlung aus einer Auswahlkommission entschieden sich die Ausschussmitglieder für eine Liste, bei der auf Platz eins das Konzept des Teams der Brüder Steffen und Tim Böning, auf Platz zwei das des Teams um Matthias Kirchhoff und auf Platz drei das des Teams um Nobby Morkes steht.

Großes Interesse im K1 der Stadthalle: Viele Zuhörer verfolgten Diskussion und Beschlussfassung, darunter auch Tim und Steffen Böning (Bildmitte rechts).

Eine Übernahme der Weberei ist - wie ausgeschrieben - zum 1. Januar 2014 vorgesehen. Eine Aufnahme des Betriebs bereits zum 1. Oktober ist anheim gestellt.

Aus für Flughafen-GmbH umstritten

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 21.09.2013

Herzebrock-Clarholz will Beschluss ablehnen / Konversionskongress in der Stadthalle

Gütersloh. Gegen die geplante Auflösung der Flughafen Gütersloh GmbH regt sich Widerstand. Die Verwaltung der Gemeinde Herzebrock-Clarholz hat dem Haupt- und Finanzausschuss sowie dem Rat vorgeschlagen, der für Ende des Jahres erwarteten Auflösung nicht zuzustimmen. Ein solcher Schritt sei zum jetzigen Zeitpunkt nicht nachvollziehbar.

Dafür wurden mehrere Gründe angeführt: Zurzeit stünde die Aufnahme des zivilen Flugverkehrs nicht in Rede sowie Investitions- und Betriebskosten nicht an. Außerdem werde erst nach Abzug der Briten das Verteidigungsministerium entscheiden, ob die weitere Nutzung als Militärgelände/-flughafen erfolge. Ferner sei auch unter Berücksichtigung des genehmigten Geschäftsflugsverkehrs die Entwicklung eines Gewerbegebiets möglich. Denn Landebahn und Abstandsflächen machten nur einen Teil des Areals aus.

Konversionskongress in Gütersloh wirbt für regionale und interkommunale Zusammenarbeit

Quelle: 
Fachbereich Zentrale Öffentlichkeitsarbeit, Gütersloh

"Wir haben die Kirchtürme abgesenkt." - Mit diesem Bild hat Hans-Peter Kaiser, Geschäftsführer des interkommunalen Gewerbegebietes "Grafschafter Gewerbepark Genend" am Niederrhein treffend den Anspruch zusammen gefasst, mit dem auch Güterslohs Bürgermeisterin Maria Unger für eine interkommunale Zusammenarbeit bei der Neustrukturierung der Flughafenfläche wirbt, wenn die Briten den Standort Gütersloh verlassen haben.

Auf dem Podium: v.l. Prof. Hanns Werner Bonny, Ingo Hannemann und Thomas Rolf aus Osnabrück, Hans Peter Kaiser (Grafschafter Gewerbepark Genend), Stadtbaurat Henning Schulz und Bürgermeisterin Maria Unger (Gütersloh), Dr. Christoph von der Heiden (IHK Bielefeld), Dr. Martina Eichenauer (NRW Urban) und Dr. Michael Zirbel (Konversionsbeauftragter Stadt Gütersloh)

Klares Votum für Böning-Brüder

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher zeitung, 19.09.2013

Weberei-Konzept überzeugt auch den Kulturausschuss

VON THORSTEN GÖDECKER Gütersloh. Wenn Sie heute in den Verhandlungen mit Kulturdezernent Andreas Kimpel keinen Rückzieher machen, dann werden die Brüder Steffen und Tim Böning spätestes ab dem 1. Januar 2014 die neuen Herren der Weberei sein. Das beschloss gestern der Kulturausschuss einstimmig bei Enthaltungen der fünf Sozialdemokraten und des BfGT-Vertreters. Kimpel soll auch versuchen, die Brüder davon zu überzeugen, das soziokulturelle Zentrum schon am 1. Oktober zu übernehmen. 

Weberei: Auftrag für Vertragsgespräche erteilt

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 19.09.2013

Gütersloh (din) - Erwartungsgemäß hat der Kulturausschuss am Donnerstag mit den Stimmen von CDU, Grünen, FDP und UWG der Verwaltung den Auftrag erteilt, mit den Brüdern Steffen (39) und Tim Böning (37) Vertragsgespräche zur Übernahme der Weberei zum 1. Januar 2014 zu führen.  Außerdem soll sie den Betrieb für die Zeit vom 1. Oktober bis zum 31. Dezember sicherstellen.

Weberei: BfGT kritisiert Verwaltung für Vorlage

Quelle: 
Neue Westfälische, Gütersloher Zeitung, 18.09.2013

Morkes zweifelt an Rechtssicherheit des Verfahrens

Gütersloh (tcg). Kritik an der Verwaltungsvorlage zur Entscheidung über die Verpachtung der Weberei übt der Sprecher der Bürger für Gütersloh (BfGT) Norbert Morkes. Er beantrag eine Vertagung der Entscheidung zur Übernahme der Weberei, die am Donnerstag, 19 September, im Kulturausschuss getroffen werden soll. Auch Morkes hat sich mit einem eigenen Konzept um die Trägerschaft beworben.

Aufruf: Mehr Demokratie wählen!

  • 17 September 2013
  • jdroop

Für eine Demokratie-Enquete des Deutschen Bundestages

“Mehr Demokratie wählen!” fordert die Einsetzung einer Demokratie-Enquete des Deutschen Bundestages – für eine zeitgemäße, starke und zukunftsfähige Demokratie!
Wir unterstützen diesen Aufruf: Unterschreiben lohnt sich!

http://www.mehr-demokratie-waehlen.de/

“Mehr Demokratie wählen!”
c/o Thomas Weber
Wühlischstr. 27
10245 Berlin

Weberei-Gespräche hinter den Kulissen

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 17.09.2013

Gütersloh (din) - In dieser Woche soll die Entscheidung über die Vergabe der Weberei an die Brüder Steffen und Tim Böning fallen. Bisher verlautete nichts zu den Bedingungen für die angestrebte nahtlose Weiterführung des Kulturzentrums. Am Abend traf sich auf Einladung von Bürgermeisterin Maria Unger (SPD) der Ältestenrat im Rathaus.  In den vergangenen Wochen hat sich das meiste hinter den Kulissen abgespielt. Am Montag war in der Verwaltung keine Auskunft zum Stand der Gespräche zu bekommen. Gegenüber der „Glocke“ bekräftigte Steffen Böning die Absicht der Brüder: „Wir wollen die Weberei übernehmen.“ Das gelte auch für die Mitarbeiter. „Wir haben mit allen gesprochen“, sagte Böning. In einer Runde sei schon darüber geredet worden, wie der Betrieb im Oktober fortgeführt werden könne. Eine auch nur zeitweise Schließung der Weberei sei zu vermeiden.

Ohrenzeugenbericht aus der Hauptausschusssitzung

  • 11 September 2013
  • jdroop

Komme gerade von der Hauptausschusssitzung. 3 Besucher: 2 vom Handball u. ich.

Bürgermeisterin Maria Unger wies zu TOP 5 - Sachstand Konversion - darauf hin, dass am 19.9. von 10 - 16.00 Uhr eine Regionalkonferenz stattfindet mit BM M.U., NRW Urban, HK (?) etc. Auf Nachfrage von Büscher (FDP), ob er auch kommen könne, meinte M.U., 'wer Zeit hat, sei gerne eingeladen'! Ob sie auch BürgerInnen meinte, hatte keiner nachgefragt.

Dann TOP 6.1. -> unser Antrag (Demokratie wagen!):

Zuerst meldete sich Ostermann, SPD: Antrag berechtigt; komplexe und weitreichende Informationen fehlen den BürgerInnen; daher würden sie dem Antrag der Initiative zustimmen;

Gastronomie der Weberei bricht ein

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh, 11.09.2011

Gütersloh (din) - Vor der Sitzung des Kulturausschusses am 19. September wird es keine öffentliche Info-Veranstaltung zu den Bewerberkonzepten für die Weberei geben. Mit den Stimmen von CDU, BfGT, FDP und UWG sowie von Bürgermeisterin Maria Unger (SPD) wurde ein Antrag der Initiative „Demokratie wagen!“ im Hauptausschuss abgelehnt.  Die Bewerber selbst und auch die Medien hätten ausreichend über die Konzepte informiert, sagte CDU-Fraktionschef Heiner Kollmeyer, der damit der Argumentation der Verwaltung folgte. Befremdet hätten ihn im Antrag die Formulierungen „zufällig zusammengesetzte Auswahlkommission“ und „Verwirrung der Beteiligten“. Beides sei mitnichten der Fall gewesen.

Problemen und Chancen: 4600 zusätzliche Wohnungen in OWL

Datum: 
23. September 2013 - 19:00
Ort: 
Volksbank-Zentrale Gütersloh, Friedrich-Ebert-Straße 73-75

Nach dem Abzug der Briten werden in Ostwestfalen-Lippe 4600 zusätzliche Wohnungen zur Verfügung stehen. In einer Podiumsdiskussion am Montag, 23. September, um 19 Uhr in der Volksbank-Zentrale Gütersloh, Friedrich-Ebert-Straße 73-75 werden Experten diskutieren, wie dieses Potenzial sozialpolitisch genutzt werden kann, und wie man mit dem Gebäudebestand umgehen könnte? Veranstalter ist der Bund Deutscher Architekten (BDA) Ostwestfalen-Lippe im Rahmen des Programms "Stadt.Land.Wohnen".

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
geplant

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