Pflicht zur Zukunft: Initiatoren der Klimawoche fordern mehr Tempo bei Klimaanpassung und Stadtbegrünung
Gütersloh. Das Organisationsteam der 6. Gütersloher Klimawoche (12. September 2026) bestehend aus Anke Knopp. Martina Heidland-Hoppe, Lea Trapp, Felix Kupferschmidt und Jürgen Droop nimmt die aktuellen Maximaltemperaturen in der Stadt zum Anlass, an Forderungen und Lösungsansätze von rund 30 Gütersloher Initiativen und Einrichtungen zu erinnern.
Die aktuelle Hitzewelle macht für jeden spürbar, was der Klimawandel bedeutet. Hitze gilt schon heute als eine der größten gesundheitlichen Gefahren – und sie wird in den kommenden Jahren weiter zunehmen, sagt Anke Knopp, die aus der Initiative "Demokratie wagen!" heraus der Klimawoche zuarbeitet.
Das Team weiter:
Wer an diesen Tagen durch die Gütersloher Innenstadt geht, kann beobachten, wie Menschen ganz intuitiv das Richtige tun: Sie gehen dort, wo Schatten ist. Sie verweilen unter Bäumen. Sie suchen Trinkspender und Wasserspiele auf.
Die Stadtgesellschaft selbst zeigt damit, was sie braucht: mehr Grün, mehr Wasser und mehr Orte, an denen Menschen auch an heißen Tagen gerne zusammenkommen. Jede Kommune ist ein Spiegel ihrer Haltung gegenüber den Menschen. Angesichts immer häufigerer und heftigerer Extremwetterereignisse ist klar: Der Klimawandel ist längst kein Erkenntnisproblem mehr, sondern ein Umsetzungsproblem.
Nach fast 50 Stadtdates zieht die Gütersloher Initiative "Demokratie wagen!" eine positive Bilanz ihres Gesprächsformates. Jürgen Droop, Anke Knopp und Felix Kupferschmidt, die auch für die Klimawoche Gütersloh verantwortlich zeichnen, berichten von den unzähligen Themen und Gesprächen, die sich fast jeden Montag von 17-18 Uhr im Klimabüro ergeben hatten.
Wir waren dabei - und nicht nur wir! Als breites Netzwerk rund um die 
Diese fand am 7. November 2025 in der Aula der Janusz-Korczak-Gesamtschule statt. „Demokratie fängt im Alltag an – in unseren Schulen, Vereinen und Nachbarschaften“, betont Roland Thiesbrummel, Leiter des Fachbereichs Soziales der Stadt Gütersloh. „Die Konferenz soll ein Ort sein, an dem Menschen aus Gütersloh zusammenkommen, Erfahrungen teilen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“


Kommunale Betriebe wie Stadtwerke, die für ihre Kommune wichtige Funktionen der Daseinsfürsorge übernehmen, werden demokratisch kontrolliert und bieten so große Gestaltungsmöglichkeiten. Sie unterliegen nicht zwangsweise den brutalen Kräften des freien Marktes. Dieses gilt auf Gütersloher wie auch auf Bielefelder Seite.


Die Weberei wurde von einem bunten Bündnis gesellschaftlich engagierter Menschen geradezu als der Gegenentwurf dazu erdacht. Hier ging es in freier Trägerschaft in erster Linie um soziale, politische und kulturelle Teilhabe. Kommunikation stand über allem. Bevölkerungsgruppen aller Couleur sollten angesprochen und aktiv eingebunden werden, egal, welchen Alters, Ethnie, sozialer Status oder Bildung. Es ging um das gemeinsame Erleben von Musik, Tanz, Theater, Lesungen, Comedy, Flohmärkte u.a. in ungezwungener Atmosphäre, niedrigschwellig und kostengünstig. 40 Jahre lang hat sich in Gütersloh dieses Gegenüber von freier und städtischer Kulturarbeit getragen - zum Vorteil und zur Freude der Bürgerinnen und Bürger. Nun will es der Kulturdezernent beenden.
