Diskussion

Ein Bürgerrat für Gütersloh

Datum: 
4. September 2021 - 16:00
Ort: 
Freilichtbühne Mohns Park

"Demokratie wagen!" hatte bereits im Februar 2020 einen Bürgerantrag an den Rat gestellt, einen Bürgerrat für Gütersloh einzuberufen. Schwerpunktthema: Wie wollen wir 2030 in Gütersloh leben?

Der Antrag liegt seither der Verwaltung zur Bearbeitung vor. Bisher sind kleine Schritte hin zur Realisierung unternommen. Bis jetzt aber fehlt ein Beschluss des Rates vor, einen Bürgerrat einzurichten.

Wir stellen das Konzept "Bürgerrat" vor. Mit Blick von heute würden wir die Kernfrage erweitern wollen:
"Wie wollen wir 2030 zusammen leben - auf dem Weg in die klimaneutrale Stadt."

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
hat stattgefunden

Pressemitteilung Demokratie wagen!

  • 16 August 2012
  • jdroop

Gütersloh im August 2012
Eigentlich sollte am 25. August der Bürgerhaushalt 2013 in die dritte Runde seit Bestehen starten. Im März 2012 hatten die Fraktionen SPD, Grüne, Linke einer dritten Runde zugestimmt – die FDP stimmte dagegen und UWG und CDU hatten sich enthalten. Jetzt wird der Start verschoben. Bisher ohne genaue Erläuterung der Stadtverwaltung und der Politik dazu. Beginn soll jetzt der 13. September sein.

Wie im Vorjahr wird es ein zwei- Phasen-Modell geben, mit einer Vorschlagphase und einer Abstimmungsphase. Auch diesmal zeigt das Verfahren Schwächen auf:

ZurückGeblickT: Was sich die Stadt leisten will

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh vom 21.April 2012

Von dem Redaktionsmitglied GERRIT DINKELS
Die Diskussion um das Hallenbad wird uns noch, eine Weile beschäftigen. Wie kam es dazu? Am Anfang stand eine Mängelliste, die das Hallenbad an der Herzebrocker Straße marode aussehen ließ. Der dama-lige Geschäftsführer Lorenz Siepe und Bäderchef Michael Sucker erklarten 2010, das Bad müsse bei einer Sanierung komplett entkernt und neu aufgebaut werden: mit Heizzentrale, Installationen, Leitungen und vor allem auch einem energetischen Upgrade. Im Bestand zu arbeiten, sei überdies teurer als neu zu bauen. Die Kosten für eine Sanierung bezifferte Siepe auf gut 5,2 Millionen Euro. Allein — das Gutachten hat bis heute niemand gesehen.

Weiterhin Bürgerhaushalt in Gütersloh

Quelle: 
nw-news, 13./14.03.2012
Ungewöhnlicher Sitzungsverlauf im Hauptausschuss
 Gütersloh (hko). In Gütersloh wird es auch in diesem Jahr einen Bürgerhaushalt geben. Nach einer langen Diskussion im Hauptausschuss und einer überraschenden Abstimmung setzten sich SPD, Grüne und Linke gestern mit ihrem Vorschlag auf eine Weiterführung im anonymen Verfahren durch. Lediglich die Vertreter der UWG und FDP waren gegen die Fortführung.

Beteiligung ja – aber nicht mehr anonym

  • 21 March 2011
  • admin

Der Bürgerhaushalt geht in die Zielgerade. Am kommenden Freitag wird der Rat den ersten Bürgerhaushalt in Gütersloh verabschieden. Was aber steht konkret für die Bürger unter dem Strich? Diese Frage war Anlass für die Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“, den Gütersloher Fraktionen abschließend auf den Zahn zu fühlen, wie die Politik diesen ersten Durchgang bewertet.

Alle waren sie der Einladung gefolgt. Es war ziemlich eng auf dem Podium, als sich die sieben Politiker der im Rat vertretenen Fraktionen in einem Halbkreis zusammenfanden: Thomas Ostermann (SPD), Markus Kottmann (CDU), Norbert Morkes (BfGT), Peter Kalley (UWG), Hans-Dieter Krause (FDP), Ludger Klein-Ridder (Die Linke) und Marco Mantovanelli (Grüne) stellten sich den Fragen der Initiative und der nur spärlich anwesenden Bürgerschaft.

Erstaunt hat es keinen der Sieben, dass über 300 Vorschläge aus der Bürgerschaft eingegangen sind. Allerdings stand die Zahl der Vorschläge zur Diskussion: Peter Kalley etwa bestritt, dass es so viele waren, er verwies auf die Mehrfachnennungen und sogar Leerstellen. Thomas Ostermann dagegen formulierte deutlich, es habe vielmehr neue Anstöße zur politischen Diskussion gegeben, die inhaltlich sehr konträr diskutiert worden seien, ein Stück gelebte Demokratie in einer Kommune. Hans-Dieter Krause hob hervor, dass einige Ideen aus der Bürgerschaft auch deutliche Indizien für das Missverständnis zwischen Politik und Bürgerschaft verdeutlichten, etwa wenn es um die Zuschüsse zur Fraktionsarbeit gehe oder aber um angeblich kostenfreies Parken vor dem Rathaus für die Politik.

Bürgerhaushalt Gütersloh - Was steht unterm Strich?

Datum: 
17. März 2011 - 19:00
Ort: 
Gütersloher Brauhaus, kleiner Saal

Der erste Bürgerhaushalt für Gütersloh ist auf der Zielgeraden angekommen. Mit der Einbringung von Vorschlägen des Bürgerhaushalts in die Fachausschüsse hat die Phase der Rechenschaft begonnen, die mit dem Ratsbeschluss über den Haushalt - voraussichtlich am 25. März - endet.

Was bedeutet die Finanzkrise für Gütersloh?

  • 25 June 2010
  • admin

Rede und Antwort stand Klaus Brandner, MdB der SPD im Rahmen einer Veranstaltung der Bürgerinitiative ‚Demokratie wagen‘ am Dienstagabend im Kesselhaus der Weberei. Geladen waren alle drei Repräsentanten aus dem Gütersloher Wahlkreis 132: Während Heiner Kamp, FDP, aus Termingründen verhindert war, verkniff sich Ralph Brinkhaus, CDU, generell eine Begründung für sein Fernbleiben. Dabei hatte sich die Bürgerinitiative gerade von ihm als Gütersloher Ratsherr und ausgewiesener Finanzfachmann eine lebhafte Debatte mit seinen Wählerinnen und Wählern versprochen. 

Finanzkrise – Auswirkungen auf Demokratie und Kommunen – was tun?

Datum: 
22. Juni 2010 - 19:30
Ort: 
Weberei, Kesselhaus

Was bedeutet die Finanzkrise für Gütersloh?
Globales lokal betrachtet
Zum zweiten Mal wird das Land durch eine Krise in Atem gehalten. Stand in einer ersten Welle das Bankensystem selbst zur Disposition, steht diesmal ganz Europa und unsere Eurowährung im Fadenkreuz. Mit der beispiellosen Liberalisierung von Finanzmärkten und Welthandel sowie mit dem Abbau von Regeln und Kontrollen für diese, wurde fortgefahren.
Unser Wirtschafts- und Finanzsystem scheint gescheitert.