Bürgerbegehren

Bürgerhaushalt Gütersloh - Was steht unterm Strich?

Datum: 
17. März 2011 - 19:00
Ort: 
Gütersloher Brauhaus, kleiner Saal

Der erste Bürgerhaushalt für Gütersloh ist auf der Zielgeraden angekommen. Mit der Einbringung von Vorschlägen des Bürgerhaushalts in die Fachausschüsse hat die Phase der Rechenschaft begonnen, die mit dem Ratsbeschluss über den Haushalt - voraussichtlich am 25. März - endet.

Wenn Bürger begehren

Quelle: 
NW-News, vom 13.11.2010

Gütersloh. An den März 1995 erinnert sich Jürgen Wrona sehr gut. Der Sprecher der Bürgerinitiative "Das bessere Müllkonzept" und alle anderen Gegner hatten die Gewissheit: Die in Gütersloh geplante Müllverbrennungsanlage wird nicht kommen. Letztlich war sie nicht genehmigungsfähig auch aufgrund von Mängeln beim Immissionschutz – auf den die Initiative maßgeblich hingewiesen hatte. Aus Wronas Sicht habe der massive Druck der Bevölkerung gewirkt. Die Macht der Bürger, ein durch die Diskussion um Stuttgart 21 aktuelles Thema.

80.000 Einwendungen hatte es gegen die umstrittene Billig-MVA gegeben, mit der der Kreis Gütersloh ab 1989 seinen Müllnotstand in den Griff kriegen sollte. Eine Zahl, mit der die Befürworter nicht gerechnet hätten, meint Wrona: "Meines Wissens ist das deutscher Rekord." Der Kreis Gütersloh hatte von Beginn an eine Verbrennungslösung favorisiert, die Gegner brachten biologisch-mechanische Verfahren der Müllbeseitigung ins Spiel.

Nicht gegen ein Theater an sich

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 08.02.2010

BfGT plant ein Doppel-Bürgerbegehren zur Privatisierung der Kulturräume und des geplanten Parkhauses
Gütersloh. Diesmal soll es ein Doppel-Bürgerbegehren sein: Theater (und Stadthalle) privatisieren, Parkhaus privat bauen. Für das schon am Samstag gemeldete Vorhaben, holten sich Vorsitzender Norbert Morkes und die Fraktion der Bürger für Gütersloh (BfGT) am Freitagabend die einstimmige Rückendeckung der Mitgliederversammlung des Vereins. Bereits in diesem Monat könne es losgehen, so Morkes.