Demonstration

Demonstration für Vielfalt und Demokratie

  • 15 November 2025
  • jdroop

Am Freitag, 14. November 2025 um 17 Uhr trat der neue Stadtrat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen.
Wir waren dabei - und nicht nur wir! Als breites Netzwerk rund um die Klimawoche Gütersloh und Demokratie wagen! standen wir ab 16:30 Uhr am Rathauseingang Spalier: Wir wollten die neuen Ratsfrauen und -herren an Demokratie, Vielfalt und Klimaschutz erinnern. Und Farbe bekennen.

Wir blicken auf die nächsten fünf Jahre Ratsarbeit. Die Vorzeichen stehen auf Zurück zum Konservatismus. Neun Ratsmandate werden von der AfD gehalten. Die Anzahl der Ratsmandate für Frauen hat sich verringert, obwohl der Rat an Sitzen hinzu gewonnen hat. Angesichts dieser Debatten um die Veränderung in der Gesellschaft weg von mehr Teilhabe und Vielfalt wollten wir für Gütersloh ein Zeichen für ein buntes Stadtbild setzen:

Demo für Demokratie

Datum: 
16. Februar 2025 - 14:00
Ort: 
Dreiecksplatz, Gütersloh

Das Bündnis gegen Rechts im Kreis Gütersloh ruft erneut zu einer Kundgebung eine Woche vor der Bundestagswahl auf. Sie ist für Sonntag, 16. Februar, angesetzt. Start ist um 14 Uhr am Dreiecksplatz in Gütersloh. Von dort geht es durch die Innenstadt. Teil der Kundgebung werden kurze Reden, Statements und Aktionen am Berliner Platz, am Kolbeplatz und am Rathausplatz sein. Alle Bürgerinnen sind aufgerufen teilzunehmen und den Zug zu begleiten, sehr gern mit Plakaten und Bannern.

Bei Terminen aus dem Rathaus:
Status: 
hat stattgefunden

Wer will die B61 ausbauen?

  • 21 December 2019
  • jdroop

Ein überraschendes Thema des zu Ende gehden Jahres 2019 ist der geplante vierstreifige Ausbau der B61 zwischen Rheda-Wiedenbrück und Bielefeld. Es war die Lokalpresse, die plötzlich über Vermessungsarbeiten an dieser Trasse berichtete. Auf Nachfrage wurde die Ausbauplanung bestätigt inkl. der Notwendigkeit, die Bäume entlang dieser wunderschönen Allee zu fällen.

Transparente und Malaktionen an den Bäumen folgten und im September gelang es dann engagierten Bürgerinnen und Bürgern quasi aus dem Stand heraus, rund 2000 Leute aufs Fahrrad und auf die Straße zu holen, um gegen diesen Ausbau zu protestieren. Diese überraschend große Menge lässt vermuten, dass die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger in Gütersloh und den angrenzenden Städten aus nachvollziehbaren Gründen Gegner des Ausbaus ist. Die Beteiligung vieler Gütersloher Kommunalpolitiker an dieser Protestaktion aus den unterschiedlichsten Ratsparteien lässt außerdem den Schluss zu, dass eine Pro-Ratsmehrheit ebenfalls nicht gegeben ist.

Wenn aber dieser Ausbau hier so gar nicht gewollt ist, fragt man sich, wie konnte es dieses Vorhaben bis in den Bundesverkehrswegeplan schaffen?

Anregung für ein Open Government Labor

  • 21 October 2019
  • jdroop

zum Thema Ausbau der B61

Auf Vorschlag von Demokratie wagen! haben mehrere Verbände und engagierte Bürger diese Anregeung an den Bürgermeister gerichtet. Eigentlich wäre der folgende Antrag ein Bürgerantrag nach § 24 GO NRW „Anregungen und Beschwerden“ - aus Zeitmangel aber ist das nicht mehr möglich, daher verstehen wir diesen Antrag als Anregung.

Update 15.11.2019:
Auf Einladung durch Bürgermeister Henning Schulz fand ein Gespräch mit den Antragstellern statt. Das Protokoll des Gesprächs befindet sich im Anhang zum Download.

Gütersloh, 16. Oktober 2019

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Schulz,

der ‚ADFC Kreisverband Gütersloh e.V.‘, die Initiativen ‚Attac Regionalgruppe Gütersloh‘, ‚BUND-Kreisgruppe Gütersloh‘ und ‚Demokratie wagen!‘, sowie engagierte Bürger bitten Sie, Möglichkeiten auszuloten, ob sich die Stadt Gütersloh am Interessenbekundungsverfahren des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) zur Bildung eines regionalen Open Government Labors beteiligen kann.

Die Presseinformation aus dem Bundesministerium des Innern zu dem Format ist bereits von Anfang September 2019. Ein erster Workshop möglicher Laborausrichter fände laut BMI schon im November 2019 statt. Der nächste Hauptausschuss der Stadt Gütersloh aber tagt erst am 11. November - für einen Antrag nach § 24 GO NRW „Anregungen und Beschwerden“ ist es daher zu spät. Dennoch wäre eine Einrichtung eines solchen Open Government Labors eine regionale Zukunftsinvestition:

Wir sehen ein regionales Open Government Labor als eine große Chance, die anstehende Herausforderung der Gestaltung der umweltschonenden Mobilitätswende hin zu mehr ÖPNV und weniger Individualverkehr in Anbetracht der derzeitigen Planungen und Überlegungen einer zukünftigen Streckenführung der B61 einzusetzen.

Rote Karte für die Bundesregierung!

Datum: 
10. Juli 2010 - 12:00
Ort: 
Gütersloh, Martin-Luther-Kirche

Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft

Nur schimpfen ist zu wenig. Wir geh’n am 10. Juli in Gütersloh auf die Straße...