Beteiligung hinter Erwartungen zurück
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NW-NEWS vom 13. September 2011
Gütersloh. Schreckt die ausschließlich namentlich zulässige Möglichkeit Vorschläge in den Bürgerhaushalt 2012 einzubringen die Gütersloher ab? Die erste Zwischenbilanz nach drei Tagen legt diese Vermutung nahe. Lediglich zwölf Vorschläge stehen bisher zur Diskussion. Vor einem Jahr waren es zu dieser Zeit bereits 70.
Läuft die Beteiligung so weiter, dann wird die zweite Auflage hinter den Ergebnissen der Premiere im Vorjahr deutlich zurückbleiben. Denn nicht nur die Zahl der Ideen, auch die der registrierten Benutzer - nur diese können Vorschläge machen, kommentieren und mitdiskutieren - liegt mit 51 klar hinter den 320, die es im Vorjahr nicht erwarten konnten, ihre Interessen öffentlich niederzuschreiben. Damals allerdings anonym. "Ich hätte mir schon etwas mehr gewünscht", sagte Güterslohs Kämmerin Christine Lang und nannte mehrere mögliche Gründe. So müssten durch die namentliche Nennung jetzt gewisse Hürden überschritten werden. Zudem fehle möglicherweise auch der Reiz des Neuen. "Es ist ein Angebot an die Bürger", sagte Lang. Den Schlussstrich ziehe sie erst, wenn auch die zweite und anonyme Phase der Abstimmung starte.