Sparmaßnahmen

WDR Thementag: Raus aus der Pleite - wer rettet meine Stadt?

  • 27 September 2010
  • admin

Die Finanznot der Kommunen ist groß. Schwimmbäder und Theater werden geschlossen, Zuschüsse gestrichen. Der WDR nimmt rund um den Thementag am 22. September in Radio, Fernsehen und Internet Sparpläne unter die Lupe und stellt Bürger vor, die kreativ mit der Finanznot umgehen. WDR 5 beteiligt sich in vielen Sendungen.

Rote Karte für die Bundesregierung!

Datum: 
10. Juli 2010 - 12:00
Ort: 
Gütersloh, Martin-Luther-Kirche

Gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft

Nur schimpfen ist zu wenig. Wir geh’n am 10. Juli in Gütersloh auf die Straße...

Eltern und Lehrer kämpfen gegen Sparmaßnahmen

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 03.03.2010
Rund 2.000 Demonstranten vor Gütersloher Rathaus
Gütersloh. Mit einem ohrenbetäubenden Pfeifkonzert, bunten Plakaten und lauten Rufen des Unmuts demonstrierten gestern rund 2.000 Schüler, Lehrer und Eltern der neun weiterführenden Schulen vor dem Rathaus gegen die geplanten Sparmaßnahmen der Stadt im Bereich Bildung. "Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen" – so die einhellige Meinung. 

"An der Bildung sparen wird teuer", "Wer lesen kann ist klar im Vorteil" oder "Wir wollen Bücher, kein Entertainment", hatten die Schüler auf die Plakate geschrieben, die zahlreich vor dem Rathaus wehten. Während einige der Jugendlichen noch schmunzeln konnten, stand den meisten Beteiligten Wut und Unverständnis deutlich ins Gesicht geschrieben. "Durch die Einsparungen geht ganz klar die Chancengleichheit verloren. Das bestürzt viele Eltern und Lehrer", betonte Christiane Henkenjohann, Mitglied der Elternpflegschaft in der Klasse 6a an der Geschwister-Scholl-Realschule. In der Mediothek der Schule würden die Klassen 5 und 6 bereits früh lernen, selbstständig Themen zu erarbeiten und Referate vorzubereiten. "Wenn es kein Geld mehr gibt, fällt die Lernwerkstatt weg", so Henkenjohann. Sie und viele andere Eltern seien wütend, dass gerade hier, bei der Jugend, gestrichen würde.

Gegen den Ausverkauf des Kultur- und Bürgerzentrums Die Weberei

  • 3 March 2010
  • admin

Seit mehr als 26 Jahren ist die Weberei in Gütersloh Zentrum für Kunst, Kultur und Kommunikation. Ein Ort der Begegnung und Auseinandersetzung. Ein Ort für alle zu fairen Preisen. Kurse für Kinder und Jugendliche, Konzerte verschiedenster Art, Comedy, Theater, Politik, Diskussionen, Flohmarkt, Biergarten, unzählige Vereine und Initiativen, Disko und Spass – das alles ist die Weberei!

7.515 Unterschriften als Appell

Quelle: 
Neue Westfälische, den 24.02.2010

Protest gegen Kürzungen in der Stadtbibliothek und in den Schulbibliotheken
Gütersloh. Das Ergebnis nach nur knapp vier Wochen spricht Bände. Zwei prall gefüllte Aktenordner mit insgesamt 7.515 Unterschriften gegen die Kürzungen in der Stadtbibliothek und den Schulbibliotheken wechselten gestern den Besitzer. Elke Corsmeyer, Vorsitzende des Gütersloher Literaturvereins, übergab die Sammlung an Bürgermeisterin Maria Unger und Bildungsdezernent Joachim Martensmeier. Weitere Aktionen sind angekündigt.

Umsetzung der Konsolidierungsmaßnahmen bis 2014 der Kulturräume Gütersloh

Quelle: 
Gütersloh TV, vom 18.02.2010

Kultur Räume Gütersloh – Stadthalle und Theater 17.02.2010
Beschlossener Antrag der Plattform Plus in der Kulturausschusssitzung am 16.02.2010:

  1. Der Jahresfehlbetrag des Eigenbetriebs Kulturräume wird ausgehend vom
    Planansatz des Wirtschaftsplans für das Jahr 2010 innerhalb eines Zeitraums von fünf Jahren um 755.000 Euro auf 3.500.000 Euro gesenkt.
  2. Der Eigenbetrieb berichtet dem Kulturausschuss an mindestens zwei Terminen im Jahr über die Maßnahme, die zur Erreichung dieses Ziels ergriffen werden.

Nehmt nicht alles hin!

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 09.02.2010

Zum Widerstand gegen die geplanten Kürzungen im Haushalt 2010 der Stadt Gütersloh ruft diese Leserin die Gütersloher Bevölkerung auf.
Es ist schon sehr interessant, was man mit Gütersloher Bürgern alles so machen kann. Sie sind brave Bürger, die wenig protestieren. Aber irgendwann ist es auch dem Gütersloher mal zu bunt, und ich hoffe, dass dieses jetzt mal der Fall ist! Einige wenige melden sich ja schon zu Wort. Nur Mut.

Ratsmehrheit fordert Opfer vom Personal

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 06.02.2010

[img_assist|nid=64|title=|desc=|link=none|align=left|width=120|height=116]Bürgermeisterin zeige keinen Willen zum Sparen
Gütersloh (NW/ai). Die „Plattform Plus“, bestehend aus CDU, Grünen und UWG, hat Bürgermeisterin Maria Unger in einem offenen Brief mangelnden Sparwillen vorgeworfen. Statt Sparziele als Verwaltungschefin vorzugeben, wie es ihre Aufgabe sei, sei sie abgetaucht und habe das Ringen um eine Konsolidierung des Haushalts der Politik überlassen. „Sie sind als Repräsentantin unserer Stadt nicht nur dafür zuständig, die guten Nachrichten zu überbringen. Es ist Ihre Pflicht, den Bürgern und Mitarbeitern Ihrer Verwaltung zu vermitteln, dass Sparmaßnahmen unverzichtbar sind.“

Beim Sparen helfen

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 27.01.2010

CVJM und Kirchengemeinde lehnen geplante Kürzungen ab / Eigenes Konzept
Gütersloh (NW). Den Gütersloher Jugendverbänden drohen im Zuge der Haushaltseinsparungen für 2010 drastische Zuschusskürzungen. Der CVJM, ebenfalls betroffen, legt Stadtverwaltung und Politikern nun ein eigenes Konzept zur Einsparung vor. Darin signalisieren auch die Ehrenamtlichen der Jugendarbeit ihre Bereitschaft, der Stadt beim Sparen zu helfen.

4,6 Millionen Euro sollen ins Sparschwein

Quelle: 
Westfalen-Blatt, vom 18.01.2010

Siebenstündige Klausurtagung hinter verschlossenen Rathaustüren - Bürger protestieren

Gütersloh (WB/ag). Zusätzliche Einsparungen von insgesamt 4,6 Millionen Euro sollen nach Meinung der Teilnehmer der Haushaltsklausur vom Samstag bis zum Jahr 2012 im städtischen Haushalt realisiert werden.

In einer fast siebenstündigen Klausursitzung im Ratssaal nahmen sich am Samstag die Vertreter der sieben Ratsfraktionen zusammen mit dem Verwaltungsvorstand unter Ausschluss der Öffentlichkeit Position für Position des städtischen Haushalts vor und legten am Ende Einsparvolumina in Höhe der genannten 4,6 Millionen Euro fest. Darüber hinaus seien weitere Prüfaufträge an die Verwaltung erteilt worden.

„Feige und unverantwortlich“

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 16.01.2010

Harsche Kritik der Plattform an Weigerung der SPD, Kürzungen im Sozial- und Jugendbereich mitzutragen
Gütersloh (NW/ai). Als „feige und unverantwortlich“ bezeichnet die Plattform aus CDU, Grüne und UWG die Weigerung der SPD, Kürzungen im Bereich Jugend, Bildung und Soziales mitzutragen.

Wie berichtet, hatte die SPD vorgeschlagen, den Haushalt etwa durch die Senkung der Kreisumlagen zu entlasten, statt das Budget etwa für die Jugendleiterausbildung anzutasten.
In einer Pressemitteilung wirft die Plattform den Sozialdemokraten vor, sich von dem gemeinsam beschlossenen Konsolidierungspaket für den städtischen Haushalt verabschiedet zu haben und nur noch „Kosmetik“ betreiben zu wollen. „Das ist ungerecht gegenüber den Bürgern, deren Steuergelder aufgewendet werden und es ist ungerecht gegenüber den nachfolgenden Generationen, die die Schulden zahlen müssen.“

Sparerfolge werden aufgefressen

Quelle: 
Westfalen Blatt, vom 09.01.2009

[img_assist|nid=65|title=|desc=|link=none|align=left|width=120|height=116]Gütersloh (rec). Der Einbruch der Gewerbesteuer-Einnahmen zehrt die Sparbemühungen der Stadt auf. Statt des vom Rat im Februar 2009 vorgegebenen Sparzieles von 7,9 Millionen Euro kommt die Stadt im Haushalt 2010 nur auf eine Einsparsumme von 1,9 Millionen Euro.

Ohne den Gewerbesteuer-Einbruch würde die Stadt 6,5 Millionen Euro sparen - immerhin 668 336 Euro mehr als vorgegeben. Den Frust über dieses Ergebnis hatte Güterslohs Kämmerin Christine Lang (Foto) dem Rat schon in der Weihnachtssitzung angekündigt: »Wir sparen und sparen und stehen am Ende doch immer wieder mit einem höheren Defizit da.«

Allerdings ist daran nicht allein die Wirtschaftskrise schuld. So tauchen in der Sparbilanz, die Kämmerin Lang dem Hauptausschuss am 18. Januar vorlegen wird, auch jede Menge Sparbeschlüsse auf, die einer Prüfung nicht stand gehalten haben:

„Die Spar-Grenze ist mit mir erreicht“

Quelle: 
Neue Westfälische Gütersloh, vom 16.12.2009

[img_assist|nid=74|title=|desc=|link=none|align=left|width=200|height=200]INTERVIEW: Bibliotheks-Chef Wolfgang Sieveking baut 4,5 Stellen ab – darunter seine eigene
Gütersloh. 200.000 Besucher werden im Jahr registriert, im Kundenstamm sind 12.000 aktive Leser. In der Stadtbibliothek Gütersloh herrscht ein reges Kommen und Gehen; in 25 Jahren ist das Haus an der Blessenstätte ein außergewöhnliches Drehkreuz der Innenstadt geworden. Sieben Jahre hat Geschäftsführer Wolfgang Sieveking die Geschicke des Medienhauses geleitet. Zum Jahresende ist nun Schluss. Der 58-Jährige wechselt in die Stadtverwaltung.
Zum Abschluss sprach er mit Redakteurin Jeanette Salzmann über die Zukunft in der Welt der Bücher und Finanzen.