Leserbrief

Lobbyismus und Ämterhäufung: den Nerv getroffen

  • 13 November 2018
  • jdroop

Mit unserer Pressemitteilung zu Lobbyismus und politischer Ämterhäufung in Gütersloh haben wir offensichtlich einen Nerv bei Bürgerinnen und Bürgern, sowie Parteimitgliedern getroffen. Wir dokumentieren hier die Leserbriefe und Artikel, die dazu in der Neuen Westfälischen/Gütersloher Zeitung und der Glocke erschienen sind.

Bürger bleiben im Wahlkampf eher zu Hause

  • 3 March 2014
  • admin

Der städtische Haushalt 2014 steht im Schatten des Wahlkampfs. Am 25. Mai werden die Räte neu gewählt. Die Parteien inszenieren einen Streit um Zustimmung zum Haushalt. Sie kündigen sogar politische Bündnisse auf, um kurz nach der Wahl doch wieder zu fusionieren. Gleichzeitig bittet die Kämmerin in einem „emotionalen“ Appell um Zustimmung zum Haushalt. Wenn zwei sich streiten (Rat und Verwaltung), freut sich der Dritte. Das wäre dann der Bürger. Angeblich interessiere er sich nicht für den Haushalt, zu einer öffentlichen Vorstellung kam er nicht.

Antifa befürchtet Ausverkauf der Weberei

Quelle: 
Neue Westfälische vom 25.06.2013

Kreisplenum plädiert für mehr Geld von der Stadt

Zweifel an einer möglichen Übergabe der Weberei an einen neuen Betreiber hegt das antifaschistische Kreisplenum. Die Stadt sucht für die Weberei einen neuen Träger. Die bisher für den Betrieb verantwortliche PariSozial ist zum Jahresende raus. Eine Allianz aus CDU, Grünen, UWG, BfGT und FDP hatte erfolgreich für ein Ende der Zusammenarbeit mit PariSozial plädiert. Die Politik versagte PariSozial den geforderten Zusatzzuschuss von 100.000 Euro und beauftragte die Stadt Gütersloh den Mietvertrag zu kündigen.

Auf ein Wort, GT-INFO, Nr. 421

Quelle: 
GT-INFO, September 2011

Sehr geehrter Karl-Friedrich,

vielen Dank für die große Aufmerksamkeit, die das GT-Info der Bürgerinitiative „Demokratie wagen!" in den letzten Monaten entgegengebracht hat. Für ein Stadtmagazin ist das schon sehr ambitioniert – wir vermuten, Ihnen liegt die Bürgerbeteiligung genau so am Herzen wie uns. In Ihrer Rubrik „Auf ein Wort" enden Sie mit der Frage, wie wir „Bürgerbeteiligung" in Zukunft neu definieren wollen. Hier unsere Antwort.

Einen Satz noch zum Bürgerhaushalt: Sie schreiben, keiner habe die Traute zuzugeben, der sei gescheitert. So platt würden wir das ungern ausdrücken. Den ersten Bürgerhaushalt haben wir in einem 14-Punkte-Katalog differenziert resümiert. Nicht alles war schlecht. Nachzulesen auf unserer Homepage: www.demokratie-wagen.org.

Nehmt nicht alles hin!

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 09.02.2010

Zum Widerstand gegen die geplanten Kürzungen im Haushalt 2010 der Stadt Gütersloh ruft diese Leserin die Gütersloher Bevölkerung auf.
Es ist schon sehr interessant, was man mit Gütersloher Bürgern alles so machen kann. Sie sind brave Bürger, die wenig protestieren. Aber irgendwann ist es auch dem Gütersloher mal zu bunt, und ich hoffe, dass dieses jetzt mal der Fall ist! Einige wenige melden sich ja schon zu Wort. Nur Mut.

Sinn für Realität verloren

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 06.02.2010

Keine Woche ohne Berichterstattung über Einsparpläne. Dass unserer Politiker auf Landes- sowie Bundesebene den Sinn für die Realität verloren haben, ist nichts Neues. Aber das unsere Lokalpolitiker in den Tagen der Finanzkrise nicht aufwachen und weiterhin blind uns regieren, macht mich fassungslos.

Auf Aufwandsentschädigungen verzichten

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 06.02.2010

Kein Tag vergeht, ohne neue Horror-Meldungen aus dem Rathaus zu vernehmen. Neben verschiedenen Kürzungen/Steuererhöhungen, folgen nun also auch die Kinderspielplätze auf der großzügigen Streichliste. Interessant ist die Aussage, dass nur „sozialpädagogisch unwichtige“ Standorte aufgegeben werden. Ich hoffe, dass wir Sozialpädagogen im Stadtrat haben, die so etwas beschließen. Geradezu widersprüchlich zu sämtlichen Parteiveröffentlichungen sind die gesamten Streichungen im Kinder und Jugendbereich. Anstatt in Bildung und Betreuung zu investieren, um die Wettbewerbsbedingungen unserer Kommune zu steigern, lassen wir sie dramatisch fallen (...)