ZurückGeblickT: Was sich die Stadt leisten will
Von dem Redaktionsmitglied GERRIT DINKELS
Die Diskussion um das Hallenbad wird uns noch, eine Weile beschäftigen. Wie kam es dazu? Am Anfang stand eine Mängelliste, die das Hallenbad an der Herzebrocker Straße marode aussehen ließ. Der dama-lige Geschäftsführer Lorenz Siepe und Bäderchef Michael Sucker erklarten 2010, das Bad müsse bei einer Sanierung komplett entkernt und neu aufgebaut werden: mit Heizzentrale, Installationen, Leitungen und vor allem auch einem energetischen Upgrade. Im Bestand zu arbeiten, sei überdies teurer als neu zu bauen. Die Kosten für eine Sanierung bezifferte Siepe auf gut 5,2 Millionen Euro. Allein — das Gutachten hat bis heute niemand gesehen.