Sanierung

ZurückGeblickT: Was sich die Stadt leisten will

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh vom 21.April 2012

Von dem Redaktionsmitglied GERRIT DINKELS
Die Diskussion um das Hallenbad wird uns noch, eine Weile beschäftigen. Wie kam es dazu? Am Anfang stand eine Mängelliste, die das Hallenbad an der Herzebrocker Straße marode aussehen ließ. Der dama-lige Geschäftsführer Lorenz Siepe und Bäderchef Michael Sucker erklarten 2010, das Bad müsse bei einer Sanierung komplett entkernt und neu aufgebaut werden: mit Heizzentrale, Installationen, Leitungen und vor allem auch einem energetischen Upgrade. Im Bestand zu arbeiten, sei überdies teurer als neu zu bauen. Die Kosten für eine Sanierung bezifferte Siepe auf gut 5,2 Millionen Euro. Allein — das Gutachten hat bis heute niemand gesehen.

Initiative fordert eine öffentliche Anhörung

Quelle: 
Die Glocke - Gütersloher Volkszeitung, 02.12.2011

Gütersloh (din). Die Bürgerinitiative ,,Demokratie wagen!" fordert in einem Schreiben an die Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Maria Unger, eine Bürgerversammlung zum Thema Hallenbad — Neubau oder Sanierung. Bereits eine Resolution vom 17. November der Initiative und von Vertretern der Vereine im Aktionsbündnis sportgerechtes Hallenbad habe die Bitte nach einer öffentlichen Diskussion beinhaltet, an der sich alle beteiligen können und "in der die Fakten zu Kosten, Plänen und Folgekosten auf den Tisch kommen, bevor diese Entscheidung über mögliche Millionenbeträge in der Politik gefällt wird", heißt es in dem Schreiben.

Resolution zur aktuellen Diskussion um ein neues Hallenbad

  • 17 November 2011
  • jdroop

Bei einem Treffen in der Weberei von Vertretern des ‚Aktionsbündnisses Hallenbad‘, bestehend aus Mitgliedern der Behindertensportgruppe Gütersloh, des Tauchsportclubs Gütersloh und des Gütersloher Schwimmvereins sowie Vertretern der BürgerInneninitiative ‚Demokratie wagen!‘ wurde die aktuelle Diskussion um ein neues Hallenbad erörtert und die fehlende Transparenz bemängelt. Als Ergebnis dieses Gesprächs haben wir gemeinsam eine Resolution an Maria Unger in Ihrer Funktion als Bürgermeisterin sowie Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Gütersloh verfasst:

Pressemitteilung: Neubaupläne zum Hallenbad

  • 4 November 2011
  • jdroop

Teile der Bürgerschaft (Vereine) sind bereits informiert, jetzt geht es darum, die Gesamtbevölkerung mit ins Boot zu holen. Der Neubau des Hallenbades steht aktuell auf der Tagesordnung des Bürgerhaushalts als einer von 111 Vorschlägen zur Abstimmung. Eingebracht hat ihn die Stadtverwaltung. Diese allzu knappe Darlegung der möglichen Varianten ist jedoch völlig unzureichend für eine Meinungsbildung.