Kreis

Experiment für gescheitert erklärt

Quelle: 
nw-news, 10.03.2012

Beim zweiten Bürgerhaushalt ist die Beteiligungsquote drastisch geschrumpft

VON RAINER HOLZKAMP 

Gütersloh. Der zweite Bürgerhaushalt wird wohl auch der letzte gewesen sein. Grund ist die rapide nachgelassene Resonanz im Vergleich zum Etat für 2011. Lag die Beteiligungsquote im Vorjahr bei zwar nicht berauschenden, aber für die Beteiligten noch akzeptablen 1,7 Prozent der Gütersloher Bevölkerung, so ist sie jetzt auf 0,43 Prozent geschrumpft.

Auch der Kreis will die Bürger mehr beteiligen

Quelle: 
NW-News, vom 23.06.2011

Einführung möglicherweise schon für 2012

Kreis Gütersloh (ost). Landrat Sven-Georg Adenauer hatte es vergangene Woche bei der Verleihung des Reinhard-Mohn-Preises schon angekündigt: Nach der Stadt Gütersloh und der Gemeinde Herzebrock-Clarholz will nun auch der Kreis Gütersloh einen Bürgerhaushalt einführen. Das schlägt die Kreisverwaltung vor.

Stadt will weniger Umlage zahlen

Quelle: 
Westfalen-Blatt, vom 16.01.2010

Christine Lang: Notfalls muss auch Kreis in die Haushaltssicherung
Gütersloh (rec). Die Stadt Gütersloh lehnt es ab, weiter die Abschreibungen des Kreisvermögens mitzufinanzieren. In einer Stellungnahme zum Kreishaushalt fordert die Erste Beigeordnete Christine Lang den Landrat auf, Nettoabschreibungen in Höhe von 5,4 Millionen Euro aus der Umlage herauszunehmen.
Der Vorschlag ist pikant. Denn der Kreis ist die Aufsichtsbehörde der Stadt, die im Ernstfall ein Haushaltssicherungskonzept genehmigen oder ablehnen kann. Mit der Abschreibungs-Umlage trägt der Kreis Lang zufolge jedoch dazu bei, dass die Finanzen der Stadt in solch eine Schieflage geraten sind. Falls der Kreis dem Vorschlag der Ersten Beigeordneten folgen sollte, würde der städtische Haushalt um 1,3 Millionen Euro jährlich entlastet.