Hallenbad

Neues Hallenbad öffnet Herbst 2015

Quelle: 
Neue Westfälische, vom 27.06.2013

Stadtwerke stellen Entwurf für Neubau auf dem Nordbadgelände vor / DLRG muss sich neue Räume suchen

Gütersloh. Nach fast einem Jahr Planung haben die Stadtwerke Gütersloh (SWG) gestern die Entwürfe für das neue Hallenbad vorgestellt. Das Bad wird entlang der Kahlertstraße auf dem Gelände des Nordbades gebaut, mit Zugang von der Goethestraße aus. Der 6,7 Millionen Euro teure Neubau soll im September 2015 fertig sein. Das neue Hallenbad wird, wie von Stadt und Stadtwerken beschlossen, eine Vollversion sein : fünf Bahnen plus Lehrschwimmbecken, Sprungturm und tauchfähige Wassertiefe. Das alte Bad an der Herzebrocker Straße wird abgerissen. 

„Gütersloh wird somit künftig über zwei Bäderstandorte verfügen“, sagte SWG-Geschäftsführer Ralf Libuda: Welle und Sauna mit dem Schwerpunkt Freizeit, Entspannung und Erholung, Nord- und Hallenbad mit dem Schwerpunkt Sport, Freizeit und Ausbildung. Nach den Anlaufschwierigkeiten mit der Debatte über Kosten und Ausstattung des Bades seien die Stadtwerke nun froh, loslegen zu können. Der Bauantrag gehe nächste Woche raus. SWG-Bäderchef Michael Sucker sagte, im neuen Hallenbad komme das gleiche Nutzungskonzept wie an der Herzebrocker Straße zum Tragen: Von Montag bis Donnerstag nutzen es Vereine und Schulen, am Wochenende die Allgemeinheit.

Bauantrag für neues Hallenbad im Juli

Quelle: 
Neue Westfälische vom 11.06.2013

Die Stadtwerke arbeiten an den „allerletzten Planungen“ für das neue Hallenbad am Nordbad. Laut SWG-Chef Ralf Libuda geht es zudem um den Feinschliff bei der Budgetierung. Vermutlich kommende Woche gebe es Abstimmungsgespräche mit den betroffenen Vereinen, ehe dann die Öffentlichkeit über die Details informiert und
erste Skizzen veröffentlicht würden. Der Bauantrag soll im Juli gestellt werden. Die Eröffnung des 6,7 Millionen Euro teuren Projekts ist für den Herbst 2015 geplant.

ZurückGeblickT: Was sich die Stadt leisten will

Quelle: 
Die Glocke, Gütersloh vom 21.April 2012

Von dem Redaktionsmitglied GERRIT DINKELS
Die Diskussion um das Hallenbad wird uns noch, eine Weile beschäftigen. Wie kam es dazu? Am Anfang stand eine Mängelliste, die das Hallenbad an der Herzebrocker Straße marode aussehen ließ. Der dama-lige Geschäftsführer Lorenz Siepe und Bäderchef Michael Sucker erklarten 2010, das Bad müsse bei einer Sanierung komplett entkernt und neu aufgebaut werden: mit Heizzentrale, Installationen, Leitungen und vor allem auch einem energetischen Upgrade. Im Bestand zu arbeiten, sei überdies teurer als neu zu bauen. Die Kosten für eine Sanierung bezifferte Siepe auf gut 5,2 Millionen Euro. Allein — das Gutachten hat bis heute niemand gesehen.

offenes Treffen der BürgerInneninitiative

Datum: 
17. Januar 2012 - 19:30
Ort: 
Die Weberei, Gütersloh, Bogenstr., Seminarraum

Am 17.01.2012 tagt erstmals im neuen Jahr der Hauptausschuss der Stadt. Die Bürgerinitiative ‚Demokratie wagen!‘ hatte beantragt, eine(n) Bürgerbeteiligungs-Beauftragte(n) in Gütersloh einzustellen. Die Ausschussberatung über diesen Antrag, aber auch Punkte, wie es mit einem Bürgerhaushalt 2013 vielleicht doch, wie es mit der öffentlichen Diskussion um das Hallenbad weitergeht, wie sieht die rechtzeitige Bürgerinformation beim Thema ‚Konversion‘ militärischer Liegenschaften aus, dies sind u.a.

Initiative fordert eine öffentliche Anhörung

Quelle: 
Die Glocke - Gütersloher Volkszeitung, 02.12.2011

Gütersloh (din). Die Bürgerinitiative ,,Demokratie wagen!" fordert in einem Schreiben an die Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke, Maria Unger, eine Bürgerversammlung zum Thema Hallenbad — Neubau oder Sanierung. Bereits eine Resolution vom 17. November der Initiative und von Vertretern der Vereine im Aktionsbündnis sportgerechtes Hallenbad habe die Bitte nach einer öffentlichen Diskussion beinhaltet, an der sich alle beteiligen können und "in der die Fakten zu Kosten, Plänen und Folgekosten auf den Tisch kommen, bevor diese Entscheidung über mögliche Millionenbeträge in der Politik gefällt wird", heißt es in dem Schreiben.

Resolution zur aktuellen Diskussion um ein neues Hallenbad

  • 17 November 2011
  • jdroop

Bei einem Treffen in der Weberei von Vertretern des ‚Aktionsbündnisses Hallenbad‘, bestehend aus Mitgliedern der Behindertensportgruppe Gütersloh, des Tauchsportclubs Gütersloh und des Gütersloher Schwimmvereins sowie Vertretern der BürgerInneninitiative ‚Demokratie wagen!‘ wurde die aktuelle Diskussion um ein neues Hallenbad erörtert und die fehlende Transparenz bemängelt. Als Ergebnis dieses Gesprächs haben wir gemeinsam eine Resolution an Maria Unger in Ihrer Funktion als Bürgermeisterin sowie Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Gütersloh verfasst:

Unser Antrag 2 an den Hauptausschuss

  • 5 April 2011
  • admin

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Unger,
bürgerschaftliches Engagement ist eine der tragenden Säulen in einer lebendigen Demokratie. Aber Engagement ist nichts ohne Möglichkeiten. Eine gerade in Gütersloh etablierte Form der Beteiligung ist die Internetplattform des Bürgerhaushaltes.
Wir regen daher nach § 24 GO NRW an, eine Online-Umfrage zum nächsten möglichen Großprojekt der Stadt Gütersloh, nämlich zur Frage „Ein neues Hallenbad für Gütersloh?“ auf der Internetplattform des Bürgerhaushaltes bis zum Sommer 2011 durchzuführen.