Bürgerhaushalt

offenes Treffen der BürgerInneninitiative

Datum: 
17. Januar 2012 - 19:30
Ort: 
Die Weberei, Gütersloh, Bogenstr., Seminarraum

Am 17.01.2012 tagt erstmals im neuen Jahr der Hauptausschuss der Stadt. Die Bürgerinitiative ‚Demokratie wagen!‘ hatte beantragt, eine(n) Bürgerbeteiligungs-Beauftragte(n) in Gütersloh einzustellen. Die Ausschussberatung über diesen Antrag, aber auch Punkte, wie es mit einem Bürgerhaushalt 2013 vielleicht doch, wie es mit der öffentlichen Diskussion um das Hallenbad weitergeht, wie sieht die rechtzeitige Bürgerinformation beim Thema ‚Konversion‘ militärischer Liegenschaften aus, dies sind u.a. die Themen, die beim nächsten offenen Treffen der BI am Dienstag, den 17.01.2012 um 19:30 Uhr im Seminarraum der Weberei/Gütersloh, Bogenstr. erörtert werden.

Pressemitteilung zum „Bürgerhaushalt 2012“

Die Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“ distanziert sich vom Verfahren zum Bürgerhaushalt 2012. „Das Verfahren ist jetzt zahnlos und wird von uns nicht mehr unterstützt. Der Misserfolg des nächsten Bürgerhaushalts wird der Misserfolg der Politiker sein und nicht unser“, sagt Detlef Fiedrich.

Im Hauptausschuss hatten die konservativen Kräfte von CDU, FPD, UWG und BfGT die Oberhand gewonnen und u.a. die Anonymität gekippt. „Trotzdem denken wir, dass einige Bürger sich weiter beteiligen werden“, sagt Jürgen Droop. „Wir rufen nicht zum Boykott auf. Jedoch wird sich jeder Einzelne überlegen müssen, warum den Politikern Namen wichtiger sind als guten Ideen.“

Auch der Kreis will die Bürger mehr beteiligen

Quelle: 
NW-News, vom 23.06.2011

Einführung möglicherweise schon für 2012

Kreis Gütersloh (ost). Landrat Sven-Georg Adenauer hatte es vergangene Woche bei der Verleihung des Reinhard-Mohn-Preises schon angekündigt: Nach der Stadt Gütersloh und der Gemeinde Herzebrock-Clarholz will nun auch der Kreis Gütersloh einen Bürgerhaushalt einführen. Das schlägt die Kreisverwaltung vor.

Über ein Internetportal sollen die Bürger demnach Vorschläge für den Kreishaushalt machen können. Dies soll zunächst für die Haushalte 2012 und 2013 gelten. Bewährt sich das Verfahren, könnte diese Form der Bürgerbeteiligung laut Kreisverwaltung dauerhaft etabliert werden. Kommende Woche befasst sich der Finanz- und Rechnungsprüfungsausschuss des Kreises mit dem Thema.

Politik bootet Bürgerbeteiligung aus

Hier unsere Pressemeldung zur aktuellen politischen Sititation in Gütersloh.

In der letzten Woche trafen sich Vertreter der Ratsfraktionen mit der Verwaltung zum Austausch über den Fortgang des Bürgerhaushaltes 2012. Das Treffen fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. „Die Politik bootet Bürgerbeteiligung aus“, sagt Jürgen Droop, Sprecher der Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“ Die offenen Fragen betrafen die Aufhebung der Anonymität und die Nutzung der Plattform bei möglichen Bürgerbefragungen zu Themen mit großem öffentlichem Interesse. Das wäre beim neuen Hallenbad oder einer Gemeinschaftsschule der Fall.

„Das Internet hat seine eigenen Regeln“

Quelle: 
GT-Info, Mai 2011

Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“ für Wahrung der Anonymität beim Bürgerhaushalt

Die Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“ ist und bleibt der festen Überzeugung, dass die bisherige Anonymität beim Gütersloher Bürgerhaushalt erhalten bleiben muss – auch wenn viele Ratsmitglieder das anders sehen (GT-INFO berichtete in der April-Ausgabe). Nach der Veröffentlichung der Beiträge der Fraktionsvorsitzenden im vergangenen Monat hat sich Markus Corsmeyer nunmehr mit den beiden Sprechern der Initiative „Demokratie wagen!“, Jürgen Droop und Detlef Fiedrich, zu einem Gespräch getroffen.

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Beiratssitzung des Bürger- haushalts am 5. Mai plädieren die beiden Gütersloher für die Beibehaltung der Anonymität des internetgestützten Bürgerhaushaltes. Darüber hinaus hat die Initiative für den nächsten Hauptausschuss am 9. Mai zwei Bürgeranträge gestellt, um die Internetplattform auch zukünftig sinnvoll zu nutzen. Einerseits soll eine Online-Diskussion zum geplanten Bildungsgipfel stattfinden, andererseits wünschen sich Droop und Fiedrich eine Onlineumfrage zum Thema „Neues Hallenbad in Gütersloh.“

Bürgerhaushalt soll anonym bleiben

Quelle: 
nw-news.de, vom 05.05.2011
Gütersloh will seine Bürger auch am Haushalt 2012 beteiligen. Das sieht ein Vorschlag der Stadtverwaltung vor. Er wird am Montag im Hauptausschuss beraten.

Demnach will die Stadt die Anonymität der Nutzer auch künftig gewahrt sehen. Heißt: Die Bürger sollen weiter abstimmen und Vorschläge machen dürfen, ohne ihren Namen nennen zu müssen. Die Anonymität war ein Punkt, der von Kritikern des ersten Bürgerhaushaltes stark bemängelt worden war.

Einen anderen Punkt will die Stadtverwaltung hingegen ändern: Das Verfahren soll künftig zweistufig ablaufen - erst gibt es eine reine Vorschlagsphase, dann werden die Vorschläge gesichtet und gesiebt, erst dann kann darüber abgestimmt werden. Für die Dauer der Vorschlagsphase schlägt die Stadt die zwei Wochen vom 9. bis zum 25. September vor.

Feuerwehrleute stimmen ab

Quelle: 
nw-news.de, vom 04.05.2011

Auszählung erfolgt am Freitag

Die Urne ist grau, sie ist versiegelt, einen Meter hoch, und sie steht in einem Büro der Feuerwache an der Friedrich-Ebert-Straße: Im Streit um die Einführung einer Berufsfeuerwehr hat nun die Urabstimmung der Feuerwehrleute begonnen.

320 Feuerwehrleute (234 Ehrenamtliche, 86 Hauptamtliche) haben seit einigen Tagen die Möglichkeit, abzustimmen. Nur ein Kreuz ist auf dem Stimmzettel gefragt: Entweder sie erklären sich mit der Umwandlung der Hauptamtlichen Wache in eine Berufsfeuerwehr einverstanden oder eben nicht. Eine Stimmenthaltung beziehungsweise ein "neutrales" Votum ist nicht möglich.

Unser Antrag 2 an den Hauptausschuss

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Unger,
bürgerschaftliches Engagement ist eine der tragenden Säulen in einer lebendigen Demokratie. Aber Engagement ist nichts ohne Möglichkeiten. Eine gerade in Gütersloh etablierte Form der Beteiligung ist die Internetplattform des Bürgerhaushaltes.
Wir regen daher nach § 24 GO NRW an, eine Online-Umfrage zum nächsten möglichen Großprojekt der Stadt Gütersloh, nämlich zur Frage „Ein neues Hallenbad für Gütersloh?“ auf der Internetplattform des Bürgerhaushaltes bis zum Sommer 2011 durchzuführen.

Unser Antrag 1 an den Hauptausschuss

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Unger,
bürgerschaftliches Engagement ist eine der tragenden Säulen in einer lebendigen Demokratie. Aber Engagement ist nichts ohne Möglichkeiten. Eine gerade in Gütersloh etablierte Form der Beteiligung ist die Internetplattform des Bürgerhaushaltes.
Wir regen daher nach § 24 GO NRW an, begleitend zum geplanten Bildungsgipfel der Stadt Gütersloh, eine Online-Diskussion auf der Internetplattform des Bürgerhaushaltes durchzuführen. In diesem Rahmen hat die Bürgerschaft die Möglichkeit, sich direkt und facettenreich in den Diskussionsverlauf zum Thema „Bildung in Gütersloh und Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes“ einzubringen.

Beteiligung ja – aber nicht mehr anonym

Der Bürgerhaushalt geht in die Zielgerade. Am kommenden Freitag wird der Rat den ersten Bürgerhaushalt in Gütersloh verabschieden. Was aber steht konkret für die Bürger unter dem Strich? Diese Frage war Anlass für die Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“, den Gütersloher Fraktionen abschließend auf den Zahn zu fühlen, wie die Politik diesen ersten Durchgang bewertet.

Alle waren sie der Einladung gefolgt. Es war ziemlich eng auf dem Podium, als sich die sieben Politiker der im Rat vertretenen Fraktionen in einem Halbkreis zusammenfanden: Thomas Ostermann (SPD), Markus Kottmann (CDU), Norbert Morkes (BfGT), Peter Kalley (UWG), Hans-Dieter Krause (FDP), Ludger Klein-Ridder (Die Linke) und Marco Mantovanelli (Grüne) stellten sich den Fragen der Initiative und der nur spärlich anwesenden Bürgerschaft.

Erstaunt hat es keinen der Sieben, dass über 300 Vorschläge aus der Bürgerschaft eingegangen sind. Allerdings stand die Zahl der Vorschläge zur Diskussion: Peter Kalley etwa bestritt, dass es so viele waren, er verwies auf die Mehrfachnennungen und sogar Leerstellen. Thomas Ostermann dagegen formulierte deutlich, es habe vielmehr neue Anstöße zur politischen Diskussion gegeben, die inhaltlich sehr konträr diskutiert worden seien, ein Stück gelebte Demokratie in einer Kommune. Hans-Dieter Krause hob hervor, dass einige Ideen aus der Bürgerschaft auch deutliche Indizien für das Missverständnis zwischen Politik und Bürgerschaft verdeutlichten, etwa wenn es um die Zuschüsse zur Fraktionsarbeit gehe oder aber um angeblich kostenfreies Parken vor dem Rathaus für die Politik.

Interview beim WDR-Fernsehen

In der gestrigen Sendung der WDR Lokalzeit war Anke Knopp zum Studiogespräch über den Gütersloher Bürgerhaushalt geladen. In dem Bericht ging es in erster Linie um die mögliche Manipulation am Bürgerhaushalt durch Bewertungen aus Bielefeld, aber uns als BürgerInneninitiative geht es um das Verfahren als demokratisches Instrument am Haushalt. Zu sehen gibt es des Beitrag und das Studiogespräch noch ein paar Tage in der WDR Mediathek.

Vorschläge zur Veränderung am Bürgerhaushalt in Gütersloh

Nach einem ersten Durchlauf des Bürgerhaushaltes Gütersloh 2011 „Mitreden – Mitgestalten“ zieht die Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“ ein erstes Resümee zur Handhabung der Internetplattform. Diese Vorschläge sind auf unserer Versammlung am 11.1.2011 in der Weberei abgestimmt worden:

  1. Es wäre wünschenswert, nicht haushaltsrelevante und zusammenfassbare Vorschläge aus der TOP 30 rauszufiltern. Begründung liegt in Punkt 2
  2. Da der Bürgerhaushalt nicht nur haushaltsrelevante Anregungen beinhaltet, sondern auch zahlreiche politikrelevante Anregungen, sollten diese differenziert werden nach haushaltsrelevant und nach politisch relevanten Anregungen.
  3. Es muss von Anfang an transparent sein, wie das Ranking der Vorschläge zustande kommt.
  4. Es sollte am Anfang geklärt werden, dass Verwaltungsvorschläge gesondert gewertet werden.
  5. Nicht nur die Top- Ja und Top- Nein- Bewertungen sollten Eingang finden in das Ranking, sondern auch die Vorschläge mit vielen Kommentaren.

Jetzt ist die Politik gefordert

Quelle: 
Die Glocke, vom 07.01.2011

Gütersloh (din). 328 Vorschläge aus der Bürgerschaft sind beim internetgestützten Beteiligungsverfahren zum Bürgerhaushalt eingegangen. Die 30 Vorschläge mit der höchsten Zustimmung (Pro- minus Contra-Stimmen) werden nun an die Politik weitergereicht. Die Erste Beigeordnete und Kämmerin Christine Lang hat dem Hauptausschuss einen Bericht vorgelegt, mit dem er sich in seiner Sitzung am Montag, 17. Januar, beschäftigt (17 Uhr, Ratssaal).

Frohe Weihnachten

Die Bürgerinitiative "Demokratie wagen" bedankt sich bei allen Aktiven und Bürgerhaushalt-Beteiligten. Wir haben sehr gute Zahlen erreicht:

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Wir sind gespannt darauf, wie es nun in den politischen Haushaltsberatungen weitergeht - und wie die von der Bürgerschaft erarbeiteten Ergebnisse in den politischen Prozess einfließen....

Wir wünschen allen ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr 2011. Wir jedenfalls bleiben auch dann aktiv am Ball.

"Politik live" in der Janusz-Korczak-Schule

Quelle: 
guetersloh.de, vom 10.12.2010

Die Schülerinnen und Schüler der elften bis dreizehnten Klassen kamen am Donnerstag nicht unvorbereitet zur Präsentation rund um den Gütersloher Bürgerhaushalt, zu dem sie Norbert Monscheidt, Leiter des Fachbereichs Finanzen von der Stadt Gütersloh, eingeladen hatten, um Informationen aus erster Hand zu erhalten.

120 Schülerinnen und Schüler diskutieren zum Bürgerhaushalt

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