Beim laufenden Haushalt liegt die Stadt Gütersloh "über Plan": Ein Plus zum jetzigen Zeitpunkt von 2,3 Millionen Euro im Vergleich zum ursprünglichen Ansatz könnte zu vorsichtigem Optimismus Anlass geben.
Doch Kämmerin Christine Lang geht mit Blick auf die allgemeine Finanzsituation der Kommunen und die allgemeinen Prognosen nicht von einer weiteren Verbesserung aus: Nach aktueller Steuerschätzung werden die Mindereinnahmen 2011 bei der Einkommenssteuer knapp 2 Mio. Euro niedriger liegen, als bisher angenommen.
Außerdem sei mit weiteren Erhöhungen der Kreisumlage zu rechnen, verwies die Kämmerin im Finanzausschuss auf Medienberichte vom Tage. Ihr Fazit: „Es wird nicht einfacher, sondern eher schwieriger werden.“
Gütersloh ist dabei keine Ausnahme. Von den 359 Mitgliedskommunen des Städte- und Gemeindebundes in NRW befinden sich 143 in der Haushaltssicherung, 115 agieren bereits unter der Maßgabe eines Nothaushalts. Bis zum Jahr 2012 werden fast alle Kommunen ihre so genannte Ausgleichsrücklage aufgebraucht haben.
Siehe http://www.guetersloh.de/Z3VldGVyc2xvaGQ0Y21zOjMxNzk=.x4s?cid=2381