BürgerInneninitiative ruft zur Beteiligung an Bürgerversammlung auf
Die Bürgerinitiative "Demokratie wagen" ruft alle Bürgerinnen und Bürger auf, sich an der Bürgerversammlung zur Haushaltskonsolidierung am 20.02.10 um 10 Uhr in der Aula des städtischen Gymnasiums zu beteiligen.
"Wir Bürgerinnen und Bürgern wollen wachsam sein. Wir mischen uns ein, denn jeder Einzelne trägt die ganze Stadt in seinem Herzen", so die Präambel des Aufrufs, den die Initiative dazu verfasst hat. Sie meint, dass nur ein Miteinander aller von den anstehenden Kürzungen Betroffenen zu einem erfolgreichen Ergebnis in den Haushaltsberatungen führen kann.
Diese Bürgerversammlung ist der erste wichtige Schritt einer Bürgerbeteiligung an den kommenden Haushaltsentwicklungen in unserer Stadt. Die Initiative will keinen perspektivlosen Ausverkauf von 20 Prozent auf alle freiwilligen Leistungen der Stadt. Beteiligung ist keine Frage des Dürfens, sondern des Wollens. Deshalb bietet sie an, in einem gemeinsamen Dialog alternative Schwerpunkte bei Einnahmen und Ausgaben, sowie kreative Wege im Finanzplan zu erarbeiten. Diese Zusammenarbeit wünscht sie sich unter dem Aspekt des Dialogs:
- ein Frühwarnsystem als Steuerungselement des Finanzmanagements, ein Berichtswesen am Jahresende reicht nicht aus
- umfassende Informationen inkl. allgemeinverständliche Erläuterungen zum Haushalt
- frühzeitige Information über die Haushaltsentwicklung
- Transparenz im Internet (offenes, interaktives Forum), in Bürgerversammlungen, Printmedien u.a.
- Einbeziehung in die Haushaltsplanungen
- keine Fakten schaffen durch mittelfristige Finanzplanung bereits für die Jahre bis 2012/14, die keinen Spielraum für gemeinsame Beratungen oder Bürgermitwirkung mehr lassen
- keine Fakten schaffen durch mittelfristige Finanzplanung bereits für die Jahre bis 2012/14, die keinen Spielraum für gemeinsame Beratungen oder Bürgermitwirkung mehr lassen
- eine Kultur des Willkommens für den Austausch zwischen direkter und repräsentativer Demokratie
Echte Bürgerbeteiligung schafft Vertrauen und Akzeptanz, so der Aufruf der Initiative. Es geht um unsere Stadt. Und die Entscheidungen in Rat und Verwaltung betreffen uns alle. In ungewöhnlichen Zeiten bedarf es ungewöhnlicher Methoden. Beziehen Sie die Bürgerschaft mit ein. Denn: Wir haben ein gemeinsames Ziel: Gütersloh – unsere Stadt, familienfreundlich, bildungsoffen und im Grünen.