offenes Treffen
Was steht konkret für die Bürgerinnen und Bürger unter dem Strich? Auf der Podiumsdiskussion am Donnerstag 17.03.11 diskutierten alle Ratsfraktionen auf Einladung der Bürgerinitiative über den ersten Durchgang des Bürgerhaushalts. Dabei ging es um die wesentliche Punkte, wie ein weiterer Bürgerhaushalt durchgeführt werden sollte. CDU, UWG und BfGT meinten, dass die Anonymität aufgehoben werden sollte. Dies wird aber seitens der Stadtverwaltung, Herrn Wehner vom Fraunhofer Institut, der Bürgerinitiative und Teilen der Politik, wie SPD, Grüne und die Linke völlig anders gesehen. Das eigentliche Credo eines Bürgerhaushaltes ist nämlich, dass sich alle Bürgerinnen und Bürger anonym beteiligen dürfen. Auf diesem Treffen der Bürgerinitiative wird gerade dieser wichtige Punkt 'Anonymität' - Vorschläge weiterhin 'anonym' machen zu können, diskutiert werden.
Welche Themen brennen den Güterslohern außerdem auf den Nägeln? Brauchen wir ein neues Hallenbad? Wie wird die künftige Schullandschaft in Gütersloh aussehen? Was geschieht mit den Top30-Vorschlägen aus dem ersten Bürgerhaushalt? Werden Anträge an den Kreis, an die Bezirksregierung, an das Land gestellt, wenn die Vorschläge das erfordern? Die Bürgerinitiative ‚Demokratie wagen!‘ wird so weiterhin politisch das Jahr begleiten und für die eingeforderte Transparenz bei der künftigen Ratsarbeit sorgen.