Vorschläge zur Veränderung am Bürgerhaushalt in Gütersloh
Nach einem ersten Durchlauf des Bürgerhaushaltes Gütersloh 2011 „Mitreden – Mitgestalten“ zieht die Bürgerinitiative „Demokratie wagen!“ ein erstes Resümee zur Handhabung der Internetplattform. Diese Vorschläge sind auf unserer Versammlung am 11.1.2011 in der Weberei abgestimmt worden:
- Es wäre wünschenswert, nicht haushaltsrelevante und zusammenfassbare Vorschläge aus der TOP 30 rauszufiltern. Begründung liegt in Punkt 2
- Da der Bürgerhaushalt nicht nur haushaltsrelevante Anregungen beinhaltet, sondern auch zahlreiche politikrelevante Anregungen, sollten diese differenziert werden nach haushaltsrelevant und nach politisch relevanten Anregungen.
- Es muss von Anfang an transparent sein, wie das Ranking der Vorschläge zustande kommt.
- Es sollte am Anfang geklärt werden, dass Verwaltungsvorschläge gesondert gewertet werden.
- Nicht nur die Top- Ja und Top- Nein- Bewertungen sollten Eingang finden in das Ranking, sondern auch die Vorschläge mit vielen Kommentaren.
„Verschwundene“ Vorschläge, wie - B163 - B170 - B176 - B207 - B208 - B302, sind zu erklären.- Es sollten mehr Möglichkeiten geschaffen werden, Menschen ohne Computerkenntnisse Zugang zum Bürgerhaushalt zu geben, z.B. in den Ortsteilen, Altenheimen, Kirchengemeinden, ausländischen Vereinen. Dies könnten ehrenamtlich Tätige übernehmen, damit keine Mehrkosten entstehen.
- Die im Rat der Stadt Gütersloh vertretenen Ratsmitglieder, sowie die Sachkundigen Bürgerinnen und Bürger, sollten im Verfahren kenntlich sein, da sie die Adressatengruppe sind.
- Vorschlagstext und Begründung sollten in getrennten Feldern einzugeben sein
- Die Vorschläge sollten während des Verfahrens nach Oberthemen sortiert werden (seitens der Verwaltung/Moderation).
- Die Kommentierungen sollten strukturierter dargestellt werden, um sie lesbarer zu machen.
- Die monetäre Bewertung sollte im Verfahren durch die Verwaltung konkretisiert werden, da eine solche Bewertung uns Bürgern oftmals schwerfällt.
- Zudem sollten die Einsparmöglichkeiten pro Jahr ausgewiesen werden, Bezugsgröße der Abschreibungsvolumina, etc.
- Die jeweiligen Vorschläge sollten am Ende gebündelt und analog der Fachbereiche aufgelistet werden, so dass deutlich wird, welche Vorschläge/Anregungen in welchem Fachausschuss zur Beratung anstehen => Kontrolle und Transparenz
- Weitere Vorschläge von Fraktionen (Vorschlag des Hauptausschusses) an Verwaltung sollten gekennzeichnet und separat aufgeführt werden (Transparenz).
- Die Verwaltung sollte deutlich mehr Positionen ihres Haushaltsentwurfes aus allen Fachbereichen in den Bürgerhaushalt einstellen.
- Die Öffentlichkeitsarbeit sollte bereits in der Vor-Phase verbessert werden:
- Stärkere Einbindung von: Integrationsrat, Schulen, JUPA, Schulleiterdienstbesprechungen, Schulelternrat, SV-Lehrer, Schülervertretungen, Beiratsmitglieder, Verbänden, Organisationen, Vereinen
- Anschließend sollte eine Bewertung seitens der Politik stattfinden, die wiederum im Netz veröffentlicht wird und so für alle Teilnehmer einsehbar ist.
- Abstimmung strittiger Entscheidungen ggf. durch einen Ratsbürgerentscheid.